Die Hölle

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Es war einmal ein Mann, der, als er gestorben war, an einen wundervollen Ort kam. Ein anderer Mann in einem weißen Anzug kam auf ihn zu und sagte: “Sie können alles haben, was Sie nur möchten – alle Speisen, alle nur erdenklichen Vergnügungen, alle Arten der Unterhaltung.”

Der Mann war begeistert und probierte von all den angebotenen Delikatessen und Vergnügungen.

Doch eines Tages wurde ihm langweilig. Er rief den Mann in dem weißen Anzug zu sich und sagte: “Ich bin all der Sachen überdrüssig. Ich brauche etwas Sinnvolles zu tun. Welche Arbeit kannst du mir geben?”

Da schüttelte der andere den Kopf und antwortete: “Tut mir leid, aber das ist das Einzige, was wir Ihnen hier nicht bieten können. Es gibt keine Arbeit.”

Darauf rief der Mann: “Ebenso gut könnte ich in der Hölle schmoren!”

Der Mann in dem weißen Anzug antwortete sanft: “Was glauben Sie denn, wo Sie hier sind?”

Frei nach Margaret Stevens

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Kommentare

  • Eine nette alte Geschichte, aber Margaret Stevens ist denke ich nicht die Schöpferin dieser Idee. Da gibt es z.B. eine Episode der wunderbaren Serie “Twilight Zone” mit dem Namen “A nice place to visit”, die eine hübsche Variante mit einem Kleinganoven als Hauptfigur erzählt, diese ist von 1960.
    Auch die aktuelle Serie “The Good Place” arbeitet mit dieser Idee.
    Ich finde die Botschaft allerdings etwas grenzwertig, ganz besonders in dieser Version, wo gezielt “Arbeit” als das genannt wird, was dem Protagonisten fehlt (anstatt nur “eine sinnvolle Aufgabe”). Stevens hat dies so formuliert, damit es als Arbeitsmotivation dienen kann, aber was, wenn wir unsere Arbeit nicht als besonders sinnvoll empfinden, sondern als eine Notwendigkeit, um uns selbst versorgen zu können? Es ist schön, eine Arbeit zu haben, die einen mit dem Gefühl erfüllt, etwas Sinnvolles zu tun, aber ich glaube, für die Mehrheit der Menschen trifft das nicht zu.
    Ich denke auch, dass man das Problem des Protagonisten schwer auf unser Leben übertragen kann, denn es ist unterm Strich die Unendlichkeit seiner Existenz, aber unser Leben ist endlich. Alles wird einmal langweilig, wenn es ewig dauert, nicht nur Faulenzen und Genießen, sondern auch “sinnvolle” Aktionen.

  • Na, der Typ in der Geschichte scheint mir aber sehr nach aussen orientiert zu sein.

    Eigentlich ist das doch die geniale Situation:
    Man ist versorgt, und kann sich den ganzen Tag der Meditation widmen.
    Das ist klasse! Ein Traum.

    Schade, dass er da keinen Zugang hat.
    Für den Einstieg würde ich ihm das hier empfehlen:

    1. fühle dein Gewicht
    2. beobachte deinen Atem
    3. erkenne deine Stimmung
    4. sieh deine Gedanken
    5. sei deine innere Weite

    …. Und schon wäre er sogar in der Hölle glücklich!

    Danke, für die schöne Geschichte.

    Liebe Grüße
    Mahashakti

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

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