Deine Komfortzone verlassen – trotz der Angst

Komfortzone

Wie kannst du etwas in deinem Leben ändern, obwohl du davor eine Heidenangst hast?

Und wie kannst du trotz deiner Angst ins Handeln kommen?

Es gibt dafür keine Patentlösung.

Aber eine simple Strategie, mit der es dir viel leichter fallen kann.

Das Zuhause namens Komfortzone

Wir alle haben unsere sogenannte Komfortzone. Also den Bereich, in dem wir uns sicher und wohl fühlen. Und wir verlassen diesen Bereich meistens nur ungern.

Manchmal kommst du im Leben aber in Situationen, die dich vor eine Herausforderung stellen. Situationen, wo du dich entscheiden musst: Bleibe ich in meiner Komfortzone, oder wage ich den Schritt heraus? Wage ich die Veränderung?

Die Komfortzone ist echt schwer zu verlassen. Der sichere Job, die eingespielte Partnerschaft, das bereits zur Hälfte finanzierte Haus …

Das machst du nicht eben mal so mit links. Angst davor zu haben ist mehr als verständlich. Weil keiner von uns gerne etwas verliert. Und „raus aus der Komfortzone“ bedeutet „Risiko“. Da ist es nur logisch, dass es dir schwerfällt, deine Komfortzone zu verlassen.

O. k., manche Menschen verlassen ihre Komfortzone lieber als andere. Weil jeder von uns eine andere Einstellung zum Risiko hat. Manch einer spielt gern und sucht das Risiko. Der andere geht lieber auf Nummer sicher. Auch du hast da deine eigene „Voreinstellung“.

Komfortzone = goldener Käfig?

Die Komfortzone bietet dir ja auch viele Sicherheiten und lieb gewonnene Gewohnheiten. Warum solltest du das alles für die Ungewissheit aufgeben? So à la: Tausche gemütliches Leben gegen „keine Ahnung, was da kommt“?

Nee, das wäre ja dumm.

Aber willst du immer so weitermachen wie jetzt?

Es vielleicht endlich angehen. Es ist vielleicht Zeit. Das Richtige zu tun. In kleinen Schritten ist es am einfachsten. Ernährung. Gewicht. Gesundheit. Produktivität. Bewegung. Beweglichkeit. Was es auch ist: Du kannst die Sache in die Hand nehmen und es in unserem Training in kleinen Schritten schmerzfrei angehen. Dein Erfolgserlebnis. (Start: Montag 25.9 – letzte Anmeldemöglichkeit: Mittwoch 27.9.)

Kannst du dir das wirklich vorstellen …?

Autsch – die Frage kann ganz schön in die Tiefe bohren.

Eigentlich eine Frage, die sich viele von uns nicht so gerne stellen möchten. Die ehrliche Antwort darauf könnte Angst machen …

Was, wenn du nicht so weitermachen willst?

Wenn du zu dem Ergebnis kommen solltest: Eigentlich weiß ich, dass ich so nicht weitermachen kann und will …

Dann merkst du vielleicht auch gleich, wie dir bei dem Gedanken schon das Herz in die Hose rutscht …

  • weil du dich vielleicht einfach nicht traust, das wirklich zu machen
  • weil du Angst hast, damit einen großen Fehler zu begehen
  • weil du das Risiko grundsätzlich meidest wie der Teufel das Weihwasser
  • weil dich die Unsicherheit nachts nicht schlafen lässt
  • weil du am liebsten die Veränderung möchtest, aber ohne Risiko oder Schmerz

Aber wenn du erstmal an dem Punkt angelangt bist, wo du denkst: „Eigentlich möchte ich das so nicht mehr …“, ab diesem Moment ist der Ring eröffnet.

Der Ring für den Kampf zwischen deinem Wunsch nach Sicherheit und deinem Wunsch nach Veränderung.

Und wenn du nicht so weitermachen willst wie bisher, dann bedeutet das für dich im Klartext: Du musst deine Komfortzone wohl bald verlassen.

Aber wie sollst du das bloß anstellen?

Angst führt zu Selbstsabotage

Wenn du Angst davor hast, deine Komfortzone zu verlassen, führt das oft zu Verhaltensmustern, die dich nicht weiterbringen:

  • das ängstliche Verweigern – tief in dir drinnen möchtest du Veränderung. Aber du hast so viel Angst vor der eigenen Courage, dass du deine Wünsche lieber mit allen Mitteln unterdrückst und unglücklich bleibst.
  • das gekonnte Ignorieren – du weißt, dass du die Veränderung möchtest. Aber du hast Angst vor den Konsequenzen. Also lieber nicht weiter darüber nachdenken. Lieber vergessen. Und weiter davonlaufen.
  • das unendliche Verschieben – du siehst den Wunsch nach Veränderung, denkst dir aber: „Das läuft mir ja nicht weg. Ich kann das ja nächste Woche/nächsten Monat/nächstes Jahr immer noch angehen.“ Aber irgendwann ist der Zug vielleicht abgefahren.
  • das ewige Gejammer – du bist unzufrieden, rührst aber selbst keinen Finger, sondern wartest lieber, dass dir die gebratenen Tauben ins Maul fliegen. Alle anderen sind für dein Glück zuständig, nur du selbst nicht.
  • das luftige Träumen – du schmiedest große Pläne und redest gern und viel darüber. Aber nach dem Reden tut sich bei dir nur noch wenig bis gar nichts. Das Träumen ist deine Zuflucht, aber handeln tust du nicht.
  • das perfekte Vorbereiten – du wälzt Bücher und belegst Seminare und schmiedest Pläne über Pläne. So hast du zwar das Gefühl, etwas zu tun, aber bleibst dennoch immer nur in deinem sicheren Bereich.
  • das wilde Umherspringen – einen Tag möchtest du dies und morgen schon wieder was ganz anderes. Jeden Tag läufst du in deine neue Lieblingsrichtung. So fängst du immer nur an, gehst aber nie weiter. Und am Ende drehst du dich im Kreis.

Das alles sind Verhaltensmuster, die dafür sorgen, dass du dich selbst in Sicherheit wiegen kannst. Und die verhindern, dass du aus deiner Komfortzone rauskommst.

In der Komfortzone aus Verlustangst

Vielleicht hast du dich da in dem einen oder anderen Verhalten wiedererkannt.

Das ist aber nicht so schlimm. Das sind ja Verhaltensweisen, die dich schützen sollen. Also eigentlich ja was Gutes. Sie stehen dir halt nur im Weg, wenn du wirklich Veränderung möchtest.

In deiner Komfortzone zu bleiben hat seine Berechtigung. Du darfst ruhig da bleiben. Niemand kann dich zwingen rauszugehen, für dein Glück zu kämpfen und dir dabei eine blutige Nase zu holen.

Entscheidend ist an der Stelle dein Anspruch an dich selbst.

Ob du sagst: „Ich möchte lieber ein ruhiges Leben, ohne viel Kampf und Unsicherheit.“ Das ist vollkommen legitim. Ganz im Sinne von „Reich ist der, der arm an Wünschen ist“.

Oder ob du sagst: „Ich möchte mehr vom Leben und dafür nehme ich auch Stolperer, blaue Flecken und Schmerzen in Kauf.“

Wenn du eher zum Letzteren tendierst, dann stellt sich dir zwangsläufig die Frage:

„Wie schaffe ich es, meine Komfortzone zu verlassen und etwas in meinem Leben zu ändern? Wie kann ich etwas ändern, obwohl ich davor Angst habe?“

Gestalte den Veränderungsprozess selbst

Wenn du Veränderung möchtest, ist es wichtig, dass du sie selbst in die Hand nimmst und sie gestaltest. Und zwar so, dass sie für dich gut auszuhalten ist.

Das ist so ähnlich wie beim Sport. Wenn du vollkommen untrainiert heute gleich 15 km laufen willst, könnte das eine ziemlich große Herausforderung werden … Na ja, seien wir ehrlich: Das wäre die totale Katastrophe. Und Spaß wird es dir auch keinen machen.

Dich zu überlasten macht keinen Sinn. Und dieses Prinzip kannst du auf sehr viele Lebensbereiche anwenden. Auch bei deiner Komfortzone.

Konkret heißt das:

  1. Dass du deine jetzige Situation nicht von 0 auf 100 verlassen musst, sondern du kannst es langsam und mit Mini-Schritten tun, die dir nicht wehtun.
  2. Dass du nach Schwierigkeitsstufe vorgehen kannst und nicht gleich mit dem schwersten Teil anfangen musst.

 

Ja, das klingt erstmal ziemlich logisch und einfach. Aber wie viele Leute machen es wirklich so?

Oder andersrum gefragt: Wenn du es wirklich so machen würdest, wovor hast du dann eigentlich noch Angst?

Vielleicht vor der Entscheidung, etwas zu ändern?

Aber das ist ja der Charme an dieser Vorgehensweise: Du bleibst sehr lange in einer „sicheren Zone“, wo du jederzeit wieder umdrehen kannst.

Mit Strategie aus der Komfortzone

Stell dir mal vor, du bist unzufrieden mit deinem Job. So unzufrieden, dass du merkst: Ja, ich will Veränderung. Ansonsten macht mich das weiter unglücklich.

Aber kündigen willst du eigentlich auch nicht. Du hast immerhin ein Haus abzuzahlen und Kinder zu ernähren.

Wie kannst du aus dieser Zwickmühle jetzt rauskommen?

Was wäre da dein erster Gedanke?

  • Das Gespräch mit deinem Chef zu suchen?
  • Dich anderweitig zu bewerben?
  • Oder gar zu kündigen?

Ja, das sind wahrscheinlich so die Standarddinge, die uns allen gleich einfallen.

Aber das sind alles Beispiel für Schritte, die viel zu groß sind.

Also quasi einen Sprung von 0 auf 50 bedeuten oder sogar mehr.

Und leicht ist das auch nicht unbedingt.

Wer führt schon gern Krisengespräche mit seinem Chef?

Oder bewirbt sich gern neu?

Nicht gerade die einfachsten Lösungen …

Was wieder dazu führt, dass du es aufschiebst, ignorierst, darüber jammerst oder in Tagträumen versinkst … (s. Liste oben).

Wie könnte stattdessen ein Mini-Schritt aussehen, der dir nicht wehtut?

So kommst du ins Handeln

Ein Mini-Schritt, das bedeutet auf der Skala von 0 auf 1 zu gehen. Das ist das Ziel.

Wenn du also unzufrieden in deinem Job bist, könntest du z. B. mal Stift und Zettel zur Hand nehmen und jetzt gleich mal zu Papier bringen, was eigentlich genau dein Problem ist.

Schreib mal auf: Was macht mich an meinem Job unglücklich?

Wenn du ein anderes Problem hast, kannst du das natürlich genauso dafür machen.

Das ist ein Schritt, der dich quasi gar nichts kostet. Nur ein bisschen Zeit und Papier. Aber es ist ein erster kleiner Schritt. Bei dem du für dich selbst mal festhältst, was eigentlich genau los ist.

Was könnte ein weiterer solcher Mini-Schritt sein?

Als Nächstes könntest du das Gleiche nochmal machen und dich dabei aber fragen: Wo will ich eigentlich stattdessen hin? Was wäre ein mögliches Ziel?

Es gibt eine Menge solcher Mini-Schritte, die du nacheinander gehen kannst, ohne dass du dich jemals aus deiner Komfortzone begeben musst.

Und was hat es jetzt mit der Schwierigkeitsstufe auf sich?

Wenn wir das Verlassen der Komfortzone mal in ein Modell packen, dann könnte es so oder ähnlich aussehen:

 

Komfortzone

 

  1. Ring (leicht): ich mit mir selbst
  2. Ring (mittel): Freunde
  3. Ring (mittelschwer): andere
  4. Ring (schwer): da, wo die Angst ist

Was sagt dir dieses Modell jetzt?

Ring 1: ich mit mir selbst

In diesem Bereich liegt die Komfortzone, weil hier alles nur Gedankenspiele mit dir selbst sind. Das ist die sichere Zone, hier ist noch nichts Konkretes passiert.

In dem Bereich kannst du z. B. folgende Mini-Schritte gehen:

  1. Dein Problem mal analysieren
  2. Dir überlegen, wo du eigentlich lieber hinmöchtest
  3. Dein „Warum“ klären, damit du Klarheit für dich gewinnst
  4. Dir alle möglichen Optionen verdeutlichen
  5. Dir eigene Deadlines setzen/dich selbst zu etwas verpflichten
  6. Einen Entschluss fassen
  7. Dir überlegen, wie du mit deinen inneren Widerständen umgehen möchtest
  8. … etc.

Ring 2: Freunde

Wenn du im 2. Ring bist, gehst du schon den ersten kleinen Schritt nach außen.

Hier kannst du mit den Menschen sprechen, die dir wohlgesonnen sind. Freunde, Familie, Mentoren.

Bei vielen Menschen macht das was, wenn du zum ersten Mal mit jemand anderem darüber sprichst.

Du könntest hier z. B.:

  1. Dich einem Freund/einer Freundin offenbaren und deine Gedanken mal aussprechen
  2. Dir bewusst die Meinung eines Freundes einholen, darüber kritisch diskutieren
  3. Dich gegenüber einem Freund verpflichten und sagen: „Bis dann und dann möchte ich da einen Schritt weitergekommen sein.“
  4. … etc.

Dieser Ring ist für einige Menschen auch noch leicht und erfordert keine große Überwindung. Für manche Menschen ist das noch Teil ihrer Komfortzone.

Für andere Menschen hingegen ist das überhaupt nicht so, weil es ihnen schwerfällt, sich zu öffnen. Oder weil im Freundeskreis eher nicht über Probleme gesprochen wird.

Was auch immer auf dich zutrifft, passe deine Mini-Schritte für dich so an, dass es zu dir passt.

Ring 3: andere

Im 3. Ring geht es ebenfalls darum, nach außen zu gehen. Hier aber nicht unbedingt mit den Menschen, die mir wohlgesonnen sind, sondern mit „neutralen“ Menschen.

Das könnten Bekannte, Berater, Coaches oder auch der Cousin von Peters Mutter sein. Wer auch immer …

Für manche Menschen ist das noch ein ganz nützlicher Zwischenschritt.

Sich einfach mal auf „neutralen Boden“ zu begeben und sich eine kritischere Meinung von außen zu holen.

Die Schritte, die du dabei gehen könntest, sind ähnlich wie beim 2. Ring.

  1. Dich offenbaren
  2. Dir kritische Meinungen einholen
  3. … etc.

Ring 4: da, wo die Angst ist

Wenn du hier angekommen bist, hast du schon einiges an Veränderungsarbeit geleistet:

  • Du weißt, was du willst und was du nicht mehr willst.
  • Du weißt, was sich ändern müsste.
  • Du hast einen Entschluss gefasst.
  • Du hast darüber mit Freunden gesprochen und dich ausgetauscht.
  • Du hast darüber mit neutralen Bekannten, Coaches oder Beratern gesprochen und dich beraten lassen.

Bis hierhin ist also schon einiges in dir gereift. Vielleicht auch über einige Zeit hinweg.

Jetzt und erst jetzt wird es Zeit, deiner Angst langsam ins Gesicht zu schauen.

Und genau hier beginnt der Bereich, wo es heikel wird.

Weil du ab hier nicht mehr unbedingt einen Rückzieher machen kannst. Was raus ist, ist erstmal raus.

Wie schaffst du also diesen Übergang?

Den Rubikon überqueren – oder auch nicht

Wenn du erstmal an diesem Punkt hier angekommen bist, dann weißt du ganz genau, was dich jede deiner Alternativen „kostet“.

Welchen Preis du also bezahlen musst, wenn du weiter in einem Job bleibst, der dich unglücklich macht. Und welchen Preis du bezahlen musst, wenn du deine Unzufriedenheit äußerst oder sogar kündigst.

Welchen Preis du zahlst, wenn du mit deinem Partner so weitermachst oder ihn um Veränderungen bittest.

Einen Preis wirst du zahlen müssen. Und nun musst du abwägen.

Gehst du den Weg oder nicht? Wartest du lieber noch ein bisschen ab?

Trotz deiner Angst handeln

Falls du dich entscheidest, deiner Angst ins Gesicht zu schauen und deine Komfortzone zu verlassen, dann bedeutet das für dich erstmal Stress.

Aber auch hier kannst du die zwei genannten Prinzipien anwenden, um es dir möglichst einfach zu machen:

  1. Mini-Schritte machen und
  2. mit den leichtesten Schritten anfangen

Nur machst du es für deine Situation jetzt eben noch kleinteiliger.

Indem du dich hier nur auf den nächsten möglichst kleinen, möglichst einfachen Schritt fokussierst.

Das kann konkret heißen:

  • Du hast Angst vor einem Krisengespräch mit deinem Chef?
    Bitte ihn erstmal nur um einen Gesprächstermin. Was du dann genau sagst, bleibt erstmal offen. Vielleicht traust du dich. Und wenn nicht, sprichst du erstmal über etwas anderes.
  • Du hast Angst, deinen Partner vor den Kopf zu stoßen?
    Überleg dir nur einen einleitenden Satz für das Gespräch. Ob du dann alles sagst, was du loswerden willst, oder nicht, das kannst du dann immer noch sehen.
  • Dir rutscht das Herz in die Hose, wenn du nur daran denkst, das Haus zu verkaufen?
    Erstell erstmal ein Angebot in einer Immobilienplattform. Und dann warte ab, was passiert. Ganz unverbindlich.

Jetzt kommst du

Wie genau du die Schritte ausgestaltest, ist natürlich individuell sehr verschieden. In deinem Fall passt vielleicht was ganz anderes viel besser.

Hier ist ein wenig Nachdenken und Kreativität deinerseits gefordert. Weil nur du deine eigenen Grenzen und Ängste kennst. Und nur du weißt, was bei dir geht und was nicht.

Es dir selbst möglichst kleinschrittig und leicht zu machen ist aber eine Strategie, die dich garantiert dahin führt, wo du hinwillst. Weil du so gut wie keine Widerstände überwinden musst und immer im Fluss bleibst.

Wenn du diese Strategie konsequent beherzigst, dann wird es dir gelingen, deine Komfortzone zu verlassen. Trotz deiner anfänglichen Ängste und Bedenken.

Was kennst du sonst noch für Strategien, um dich selbst aus deiner Komfortzone zu holen?

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Die Abkürzung? Ist das realistisch? Schmerzfreie Veränderung (fast) ohne Willenskraft und Selbstdisziplin Gewicht. Gesundheit. Produktivität. Bewegung. Beweglichkeit. Was es auch ist: Mit unserer neuen Methode lernst du, wie es geht Dein Erfolgserlebnis. (100% Geld-Zurück-Garantie. Start: Montag 25.9 – letzte Anmeldemöglichkeit: Mittwoch 27.9.)

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Kommentare

  • Hallo Matthias, danke für diesen Beitrag, ich stehe grade auvor diesem Proplem. Komfort Zone.So ein bischen nach dem Motto Wollen tu ich wohl, aber aus bestimmten Gründen gehts nicht.
    Aber so weiter machen möchte ich auch nicht.!!!
    Meine Bremse liegt leider im finanziellen Bereich. Den anderen geht es vielleicht ähnliich??? Der Wechsel aus der Komfort Zone ist nun mal leider nicht ganz billig:-( :–(
    Und passen sollte dies ja eigentlich auch.
    Da hat Ute eigentlich schon Recht . Da ist natürlich ein gewisses Umfeld auch daran beteiligt. Menschen die einem helfen können und die dann am andern Ende mit die klar kommen müssen.Sprich die Prozesse die Zeit brauchen. Und es ist schwierig einen neuen Bekanntenkreis aufzubauen,
    Egal wie und wo Ich suche schon lange eine 2-3 Zimmer Wohnung die man finanziell auch einigermaßen verkraften kann.
    Herzliche Grüsse an das gesammte Team, Eine gute Woche, und über Tipps wäre ich dankbar.
    Grüsslis Ulrike

  • Interessanter Artikel mit vielen Anstössen.
    Ich teile jedoch auch die Meinung, dass das “Um Rat fragen” bei Freunden/ Verwandten ziemlich nach hinten losgehen kann. – Sie sind Teil des Systems, so wie es ist und meistens nicht sehr erpicht darauf, dass ich etwas verändere. Da können z.B. Verlustängste dahinter stecken: Was wenn du dich so veränderst, dass ich keine Rolle mehr für dich spiele?

    Was mir im Artikel und auch bei einigen der Kommentare auffällt ist der Aspekt der Kontrolle: Es geht darum, durch einen gut strukturierten Ansatz die Angst “in den Griff” zu bekommen oder anderweitig Kontrolle zu behalten. Das Ärgerliche ist nur, dass wir uns ja auf “unkartiertes Gelände” begeben, wenn wir unsere Komfortzone verlassen. Das mulmige Gefühl bleibt, solange es irgendwo “neu” und damit unbekannt ist. Solange ich noch keine Routine in der neuen Situation habe.

    Und hier kommt für mich der entscheidende Punkt, der auch mit “dann doch alleine” zusammenhängt.
    Ich habe in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass es wichtig ist, nicht alleine “am Rubikon” zu stehen, sondern ein “Team” von Unterstützer der unterschiedlichsten Art im Hintergrund zu haben. Menschen, die sich wünschen, dass ich meine Veränderung erfolgreich meistere. Die mich beim “Springen ins Unbekannte” anfeuern. Die im Zweifelsfall auch dann da sind, wenn ich auf die Nase fliege. (Und zwar ohne jedes “Hab’ ich dir doch gleich gesagt!”)
    Die mir durch ihre Begeisterung für meine Pläne zeigen, dass es sich lohnt, trotz Angst zu handeln. Die mir bewusst machen, dass ich zumindest einen Teil meiner Angst auch in freudige Aufregung umwandeln kann. (Das geht wirklich!!! :-) )
    Das können Menschen sein, die in einer ähnlichen Situation stecken, Interessensgruppen auf fb oder wo auch immer. Es lohnt sich, da ein bisschen zu recherchieren.

    Meine Veränderungen -inklusive ganz weit aus der Komfortzone entfernen- haben erst dann wirklich geklappt und vor allem begonnen Spass zu machen, als ich bereit war, mir kontinuierlich (!) Anfeuerung, HIlfe und moralische Unterstützung zu suchen.

  • Der Beitrag hat mir gut gefallen. Doch nicht immer verlässt man die Komfortzone freiwillig. Und manchmal passieren die Veränderungen gleichzeitig auf vielen Ebenen. Trennung, Hausverkauf, Jobwechsel? Was tun, wenn sich parallel viele Baustellen auftun? Es ist schwierig in einer solchen Situation wieder etwas “Kontrolle“ zurückzugewinnen. Aber auch hier hilft es in kleinen Schritten vorzugehen und so Step für Step wieder zum Gestalter des eigenen Lebens zu werden. Die Angst als ein ständiger Begleiter mit an Bord, jedoch nicht als Feind sondern als Freund.

  • Hi Mathias
    zu Deinem Beitrag “Meine Komfortzone verlassen” kann ich nur sahen WOW; den Nagel auf dem Kopf getroffen.
    Über Jahre versuche ich diese meine Komfortzone zu verlassen. Es sind dann immer wieder diese kleinen Geister, die einen gewollt oder ungewollt über den Zaun wieder zurückwerfen. Irgendwie befinde ch mich jetzt zwischen den letzten beiden Ringen.
    Das, was ich vorhabe, wird meine persönlichste Entscheidung auch, wenn ich dann ein paar Leuten vor den Kopf stosse. Aber es ist mein Wunschweg auch mit unbekanntem Ausgang.

    Gruß Wolfgang

    • Mathias Rudolph
      Mathias Rudolph schreibt am 10. Juli 2017

      Hallo Wolfgang,

      danke!
      Ich wünsche dir auf jeden Fall gutes Gelingen und ganz viel Erfolg dabei.

      Herzliche Grüße

      Mathias

  • Ich habe ein fuer viele sicher laecherliches Problem – eigentlich zwei Probleme gleicher Art: 1. ich habe panische Angst vor dem Schwimmen und 2. vor dem Autofahren (dabei habe ich eine sehr gute Fahrpruefung abgelegt). Viele Ansaetze, diese zwei Probleme mit den kleinen Schritten zu bewaeltigen, verliefen erfolglos im Sand. Ich fuerchte, ich bin ein hoffnungsloser Fall – aber ich lebe am Meer! Jeden Tag sehe ich froehlilche Menschen im Wasser, nur mir bereitet der Gedanke hinzugehen und mich einfach fallen zu lassen, Kraempfe. Ich habe mich aufgegeben. Gibt es da einen Weg heraus? Kann jemand dies nachvollziehen?

    • Mathias Rudolph
      Mathias Rudolph schreibt am 10. Juli 2017

      Hi Anna Maria,

      ich kenne viele Menschen die genau vor diesen beiden Sachen Angst haben.
      Allerdings sehe ich da auch deine Überforderung: Wenn du Angst vorm Schwimmen hast, solltest du nicht gleich versuchen ins Meer zu gehen… Das ist ein Riesenschritt.
      Das Wasser ist salzig und tut weh in der Nase, du siehst den Boden nicht, es gibt dort Tiere… Viele Dinge, die einem unangenehm sein könnten. Schwimmen üben solltest du vielleicht erstmal in einem “sichereren Umfeld”. Also z.B. in einem Schwimmbad in einem Kurs für Erwachsene. Versuche diese Ziele mal in viel kleinere Schritte runter zu brechen, so wie im Artikel beschrieben. So klappt es bestimmt ;-)

      Viele Grüße

      Mathias

  • Danke und viel Erfolg.

  • Grundsätzlich finde ich diesen Artikel gut. Zwei Dinge darin zweifel ich stark an:

    1. Mit Freunden über das neue Vorhaben reden… hört sich super an, kann aber das definitive AUS für das Vorhaben sein. Der Ratschlag des Freundes wird in der Regel so aussehen, dass er von sich selbst ausgeht und das auch für dich so richtig hält. Ist es auch ein “verängstigter” Angestellter, der froh ist einen Job zu haben und sich aber dem alltäglichen Hamsterrad wehrlos ergibt, wird er dich demotivieren und dir das ausreden wollen. Aber vielleicht hat er eine noch größere Angst und sich einfach damit abgefunden und hält das für richtig so. Es ist eher von Erfolg gekrönt sich mit Menschen zu unterhalten, die das, was man vor hat, schon erfolgreich umgesetzt haben. Deren Ratschlag ist wertvoll und motivierend.

    2. Im Bereich, wo es dann richtig zur Sache geht und man sich der Angst stellen muss… wäre ja schön, wenn es einzurichten ist, in Minischritten das umzusetzen. Vielleicht geht es auch in einigen Fällen. Das ist meiner Erfahrung nach jedoch eine Wunschvorstellung und sehr theoretisch. Das ganze Leben besteht aus Entscheidungen und wenn eine wesentliche Entscheidung getroffen wird, bekommt der Prozess oft eine Eigendynamik. Also man befindet sich schnell an dem point of no return. D.h. die Kontrolle fällt weg, dann ist man im freien Fall. Das ist ja gut, denn da kann man seine Fähigkeiten unter Beweis stellen und sich ganz zu verwirklichen. MUT heißt das Zauberwort! Die Selbstsicherheit und der unerschütterliche Glaube an sich und an das “Projekt” entscheidet dann oft über den Erfolg. Kein Zurück mehr und auch keine kleinen Schritte, die ein kontrolliertes Handeln oder Abwägen zulassen. Die kleinen Schritte würden dann eher ein Scheitern hervorrufen. Also ist das Bewusstsein zum Mut zur Lücke eher dienlich.

    Der Artikel basiert auf dem Prinzip die Angst zu vermeiden. Das ist m.E. oft nicht möglich. Die Angst ist immer unser Begleiter, es ist nur die Frage, inwieweit ich meiner Angst Raum gebe mit zu entscheiden. Entscheidungen erfordern 100%igen Willen und Durchsetzungsvermögen. Das hat jeder in sich, oft glauben wir uns selbst einfach nur nicht. Das alte chinesische Sprichwort “wo die Angst ist, ist der Weg” trägt eine große Wahrheit in sich.

    • Martina schreibt am 9. Juli 2017

      Und genau so ist es!!! Sehr gut erkannt. Das ist auch (leider!) meine Erfahrung.
      LG Martina

    • Hans schreibt am 9. Juli 2017

      Ich glaube, dass es eine der wertvollsten Ratschläge im Leben ist, die Angst immer wieder zu überwinden sprich die Dinge im Leben zu verfolgen, welche Mut erfordern. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das oftmals nicht einfach ist und man das nur schafft, wenn man über genug Selbstvertrauen verfügt und bereit ist in Kauf zu nehmen, dass man auch scheitern kann. Sehr oft, verweigern wir uns neuen Wegen im Leben, da wir uns ein Scheitern (z.B. finanziell) nicht leisten können. Solange man nur für sich verantwortlich ist, mag das noch zu verschmerzen sein, aber was ist, wenn ich eine Familie zu ernähren habe? Machen wir uns also nichts vor; der Weg der Angst ist nicht selten mit Gefahren verbunden und wir können vorher nicht wissen, ob unsere Angst begründet oder unbegründet ist. Oftmals jedoch stellt sich die Angst im Nachhinein als unbegründet heraus und wir profitieren davon, dass wir uns überwunden haben. Getreu dem Motto “Ich weiß nicht ob es besser wird, wenn ich es mache, aber ich weiß, dass etwas passieren muß, damit es besser werden kann”. Diesen Satz halte ich mir in gewissen Situation vor Augen, und dann fällt mir die Veränderung etwas leichter. Ich vermeide es aber, in meinem Augen unangemessene Risiken einzugehen. Womit wir uns dann wieder im (Teufels-)kreis befinden.

  • Ich finde den Beitrag sehr gut. Es sind genau diese Schritte, die sehr hilfreich sind.
    Genauso bin ich vorgegangen und stehe jetzt vor einer guten Lösung.
    Es war ein jahrelanger sehr schwieriger Prozess. Es ging um ein ungelöstes Problem aus der Vorgeneration.
    Du musst wirklich eine klare Entscheidung treffen und ein Risiko eingehen
    Dann kannst auf Unterstützung vertrauen.

    Herzlichen Dank für eure inspirierenden Beiträge
    angelika

  • Vielen Dank für diesen Artikel.
    Ich bin gerade dabei meinen Kreis der Unmöglichkeit (meine Komfortzone) erheblich aufzubrechen und auszuweiten. Mein Angsthase ist natürlich immer bei mir und schaut mir über die Schulter. Doch wir haben uns aneinander gewöhnt. Ihm zuliebe mache ich alles Neue in kleinen Schritten und so kommen wir beide ganz gut miteinander aus. Ich habe das Leben, das ich will. Er bekommt nicht immer gleich einen Herzinfarkt, wenn ich ein neues Abenteuer angehe und hält mich dann davon ab.
    Mein Angsthase und ich sind ein gutes Team.

    • Eva Fritz schreibt am 9. Juli 2017

      Ich stehe auch gerade am Anfang meines Ruhestands wie Gis und überlege, wie ich mein Leben neu (?) gestalten kann. Bitte gebt meine e-mail auch gerne an Gis weiter!
      Herzlichen Dank für die vielen Anregungen! Ich habe vieles gespeichert und hoffe, jetzt in Ruhe produktiv damit umgehen zu können.
      Ev

    • Mathias Rudolph
      Mathias Rudolph schreibt am 10. Juli 2017

      Hallo Sylke,

      das klingt nach einer guten, konstruktiven Partnerschaft, die ihr beide da habt ;-)

      Viel Erfolg euch weiterhin!

      Mathias

  • Ich stehe gerade an der Schwelle, meinen letzten Lebensabschnitt bewusst zu planen.
    Abenteuerlust und Vorfreude überwiegen im Moment, doch selbstverständlich gibt es auch straffe Zügel, die mich in der Komfortzone halten wollen.
    Ich habe einige Menschen, mit denen ich meine Vorstellungen bekakeln kann,
    kenne aber niemanden , der ebenfalls ” ein neues Leben” für sich in Angriff nehmen möchte. Sollte es in eurem Leserkreis jemanden in der gleichen Situation geben, würde ich mich über eine Vermittlung freuen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Gis

    • Lydia schreibt am 9. Juli 2017

      Hallo Team von Zeit zu Leben,
      bitte gebt meine Mail-Adresse an den obigen Verfasser des Kommentares weiter.
      Bin in der ähnlichen Situation.
      Vielen Dank
      Lydia

    • Simone schreibt am 9. Juli 2017

      Ja, ich hätte auch gern Kontakt zu Gis und Lydia. Menschen klagen, aber was ändern … da höre ich Aber, geht doch nicht, wenn … ICH will es wagen und suche Gleichgesinnte.

    • Ric schreibt am 9. Juli 2017

      Hallo zzl-Team, gebt bitte auch meine Mail-Adresse an Gis weiter-ähnliche Situation…Danke. Ric

    • Mathias Rudolph
      Mathias Rudolph schreibt am 10. Juli 2017

      Hallo Lydia, Simone und Ric,

      ich gebe eure Adressen gleich an Gis weiter ;-)

      Viele Grüße

      Mathias

    • Simone schreibt am 10. Juli 2017

      Danke Mathias. Wirklich guter Beitrag, macht Lust auf ANFANGEN. Wagen, mutig sein. Freue mich von Gleichgesinnten zu lesen.

  • Mir kommt dieser Artikel gerade zu einem Zeitpunkt ” herein geschneit” , der für mich viel Veränderungen bringt. Und ich freue mich über die Inhalte – denn während ich früher nur den Weg von ” ganz oder gar nicht ” kannte in Situationen , die ich ändern wollte, gehe ich jetzt glücklicherweise mit einem anderen Innern Bild an Veränderungen heran. Es sind Entwicklngen , Prozese – die brauchen Zeit , ein mitdenkendes Herz und einen mitfühlenden Kopf , damit sie die Situationen gut Verrändern und nicht nur ordentlich Zerdeppern. Denn Verändern ist auch ein stetiger Aushandlungsprozess – in mir und mit den anderen Menschen , die von meiner Veränderung betroffen sind. Dafür ist der Artikel eine tolle Anregung !

  • Gute Ideen , viel Inspiration-aber starten muss ich dann doch immer wieder alleine …

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