Tust du es aus Angst oder aus Liebe?

Jedes Leben ist voller Entscheidungen. Gerade, wenn es um bedeutungsvolle Entscheidungen geht, grübeln wir oft sehr lange und kommen dennoch nicht recht weiter: Soll ich alles hinschmeißen oder weiter durchhalten? Soll ich diesen Job annehmen oder nicht? Soll ich bei diesem Arbeitgeber bleiben oder gehen? Soll ich meinen Partner verlassen oder für die Beziehung kämpfen?

Ich möchte dir einmal einen grundsätzlichen Gedanken vorstellen, der es dir vielleicht leichter macht, deine Entscheidungs-Situation besser zu verstehen und durch den du dann möglicherweise schneller und mit einem besseren Gefühl zu einer Entscheidung kommen kannst. Ich glaube nämlich, dass wir Entscheidungen auf zwei sehr unterschiedliche Arten treffen können:

  • Wir können unsere Entscheidung aus Angst treffen – also z.B. “Ich bleibe in meinem Job, weil ich Angst habe, nichts Neues zu finden.” oder “Ich bleibe bei meinem Partner, weil ich Angst vor dem Alleinsein haben.”
  • Oder wir treffen unsere Entscheidungen aus Liebe: “Ich will mir einen neuen Job suchen, bei dem ich mich mit dem, was ich kann und gerne tue, viel besser einbringen kann.” oder “Ich bleibe bei meinem Partner, weil er der Mensch ist, mit dem ich mein Leben verbringen will und das, auch wenn wir es gerade schwer miteinander haben.

Spürst du den Unterschied? (Auch wenn es bei dem einen Beispiel um die Partnerschaft geht, meine ich mit “Liebe” hier nicht die körperliche oder romantische Liebe, sondern eher die platonische Liebe, die Begeisterung, die tiefe Zuneigung zu etwas oder zu jemanden.)

Wenn du also selbst gerade vor einer typischen Entscheidung A oder B stehst, dann frag dich doch einmal Folgendes:

  • Wenn ich mich für A entscheiden würde, würde ich das eher aus Angst oder aus Liebe tun? Und falls aus Angst, dann wovor genau? Und falls aus Liebe, was genau liebe ich daran an meisten?
  • Und: Wenn ich mich für B entscheiden würde, würde ich das eher aus Angst oder Liebe tun? Und falls aus Angst, dann wovor genau? Und falls aus Liebe, was genau liebe ich daran an meisten?

Mit diesen beiden Fragen kommst du oft schnell an den Kern einer Entscheidung.

Wenn ich in meine Vergangenheit schaue, dann sind Entscheidungen, die ich aus Angst getroffen habe, eher nicht so gut gewesen. Besonders da, wo die Angst etwas zu verlieren mein Antrieb war. Meist habe ich mich da dann mit faulen Kompromissen zufrieden gegeben, die mich nicht wirklich zufrieden gemacht haben.

Wenn ich dagegen aus Liebe zu einer Sache entschieden habe, sind meist bessere Dinge daraus entstanden, wie z.B. ganz konkret meine Selbstständigkeit. Hier entschied ich gegen das normale Sicherheitsgefühl, weil es mich aus einem tiefen Antrieb zu einer Unternehmensgründung zog.

Immer nach der Liebe zu entscheiden, ist natürlich kein 100%ig narrensicheres System. Man kann auch mal aus Liebe eine ungute Entscheidung treffen (Liebe macht ja bekanntlich manchmal auch blind). Aber grundsätzlich bin ich persönlich (und viele, die ich kenne) gut damit gefahren, die Liebe zu ihrem Lebens- und Entscheidungs-Prinzip zu machen, weil mich diese Entscheidungen konsequent zu dem geführt haben, was mich erfüllt, was mich glücklich macht und was mich nährt.

Der entscheidende Unterschied ist dabei folgender: Wenn ich etwas aus der Motivation der Angst heraus entscheide, bin ich im Mangel und in meinen Begrenzungen gefangen. Ich wäge dann ab, wie das, was ich fürchte, möglichst vermeiden oder gering halten kann. Ich öffne mich nicht für Neues, sondern ich in der Wahl des kleinsten Übels. Wenn ich aber aus Liebe entscheide, öffne ich mich für neue Möglichkeiten. Ich glaube dann daran, dass es Entscheidungsmöglichkeiten gibt, die mich glücklich machen werden, ich entscheide aus einem Überflussgefühl heraus.

Überleg doch einmal, wo du dich in deinem Leben eher aus Liebe und wo aus Angst für etwas entschieden hast. Und dann schau, was dabei heraus gekommen ist. Zu welchen Ergebnissen führten deine angstgesteuerten Entscheidungen und zu welchen die, die du aus Liebe getroffen hast?

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Kommentare

  • Melissa Gabriela Corti schreibt am 13. Februar 2017 Antworten

    Vielleicht gibt es gar keine Entscheidungen aus Liebe oder aus Angst. Es gibt Entscheidungen, im Sinne einer Erfahrung. Vielleicht ist dieses aus Liebe oder aus Angst nur eine Spielvariante, die jedoch den Spieler nicht beeinflusst, nur den Inhalt des Spiels. Ausser es ist Teil des Spiels, wo der Spieler sich mit dem Spiel selbst identifiziert und zu dem wird, was er erlebt. Einzutauchen in die Vorstellung, dass Angst und Liebe ein und dasselbe ist, das einfach auf Grund der Bedeutung der Worte, anders erlebt werden kann, erlöst mich von der Idee, dieses “ich” zu sein, das glaubt, etwas entscheiden zu müssen. Losgelöst von dieser Idee freue ich mich an dem was ist, an dem was bleibt, zwischen dem Tag der kommt und geht und der Nacht die kommt und geht. Losgelöst von dieser Idee gibt es nichts zu tun, nichts zu ändern, nichts zu verbessern und doch bleibt dabei nichts wie es scheint. Die Veränderung erwächst aus dem Sein, das Sein lebt in der Veränderung. An der Stelle holt mich die Stille ein. Sie erfasst mein ganzes Wesen, durchdringt mich und löst alles auf, was in Worten zuvor seine Form gefunden hat und alles was bleibt ist der Raum zwischen den Worten aus dem sie entstanden.

  • Liebe Mia,

    dein Beitrag hat mich sehr berührt, da ich in einer ähnlichen Situation war. Es freut mich sehr, dass Du Freunde hast, die dich bestärken und dir beistehen. Ich bin mir sicher, dein Sohn wird dich eines Tages verstehen und wenn nicht, so liegt es nicht an dir. Eine Freundin hat mal zu mir gesagt: „Man muss die Kinder loslassen können, wenn sie es wünschen. Wichtig ist nur, dass man ihnen vermittelt, dass man immer für sie da ist, wenn sie einen brauchen. So wie ein Leuchtturm, der in der stürmischen Nacht mit seinem Blinken die Schiffe sicher leitet, und immer da ist, auch in der größten Dunkelheit“.
    Alles Liebe für dich und einen schönen Sonntag

    SkinTag

  • Liebe Mia,

    dein Beitrag hat mich sehr berührt, da ich in einer ähnlichen Situation war. Es freut mich sehr, dass Du Freunde hast, die dich bestärken und dir beistehen. Ich bin mir sicher, dein Sohn wird dich eines Tages verstehen und wenn nicht, so liegt es nicht an dir. Eine Freundin hat mal zu mir gesagt: “Man muss die Kinder loslassen können, wenn sie es wünschen. Wichtig ist nur, dass man ihnen vermittelt, dass man immer für sie da ist, wenn sie einen brauchen. So wie ein Leuchtturm, der in der stürmischen Nacht mit seinem Blinken die Schiffe sicher leitet, und immer da ist, auch in der größten Dunkelheit”.
    Alles Liebe für dich und einen schönen Sonntag

    Anja

    • Mia schreibt am 20. Januar 2016

      Liebe Anja,
      vielen Dank für deine lieben Worte. Der Vergleich mit dem Leuchtturm gefällt mir gut. Ich mag das Meer, die Küste und eben Leuchttürme sehr.
      Ein anderer Satz gefällt mir auch sehr: wenn deine Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind Flügel.
      Liebe Grüße
      Monika

  • Dieser Artikel kommt genau zur rechten Zeit für mich. Vor einer guten Woche stand ich auch vor einer Entscheidung, die mir sehr schwer gefallen ist. Mein einer Sohn (27) verweigert seit meiner Trennung von seinem Vater vor gut sieben Jahren jeglichen Kontakt mit mir. Anfangs habe ich regelmäßig über verschiedene Wege versucht, Kontakt zu ihm aufzunehmen. Ohne Erfolg, Briefe/Päckchen kamen zurück, andere Kontaktversuche wurden nicht beantwortet. Irgendwann habe ich dann erstmal aufgehört, auch um mich zu schützen. Das war eine Entscheidung aus Liebe zu mir, die mir sehr schwer gefallen ist. Ich habe keine gute Mutter und wollte eine bessere sein als sie. Zum Glück gibt es Menschen in meiner Umgebung, die mir geholfen haben. So konnte ich loslassen.
    Nun habe ich aber das Gefühl, dass es Zeit ist, mal wieder einen neuen Versuch zu starten. Wochenlang zweifelte ich, ob es richtig ist. Im Hintergrund immer die Angst, etwas falsch zu machen. Ein lieber Freund hat es dann auf den Punkt gebracht und mir alle Zweifel genommen. Noch am selben Abend habe ich Karte ubd Briefmarke gekauft, der Text ist wie von selbst aus mir geflossen – und ich fühle mich wie befreit. Noch habe ich keine Reaktion bekommen. Wichtig ist aber, dass ich alle Ängste über Bord geworfen habe und mich getraut habe! Aus Liebe zu mir – und zu meinem Sohn.
    Also – nur Mut!
    Und ich werde mich jetzt auch trauen, einen Mann, der mich interessiert, anzusprechen. Bisher habe ich mich nicht getraut, aber der Artikel gibt mir den Mut. Er ist der letzte Anstoß, den ich noch brauchte.
    Schönen Sonntag :-)

  • Ein wunderbarer Artikel, denn letztendlich ist nur die Liebe das, was bleibt!

  • hallo
    bin jetzt seit 8 jahren mit meiner zusammen .mich begleiten auch ängste aber von klein an schon.muss dazu sagen war auch deswegen schon in behandlung ist jetzt knapp 2 jahre her! bin total unzufrieden, traue mir auch nicht zu mich zu trennen von ihr. ängste alleine zu sein,es gibt auch genug wo wir uns gut ergänzen aber das wesentliche was in einer beziehung sein sollte ist nicht!!! und bin jetzt wieder in behandlung . und es ist schon die zweite die sagt ich solle mich trennen!??
    danke joker

  • halli-hallo
    fällt nicht jede entscheidung aus liebe? bringt nicht jede entscheidung einen schritt nach vorn? geht es nicht immer weiter?
    “ich bleibe in meinem job, weil ich mich mit dem althergebrachten wohlfühle – aus liebe zu mir”
    “ich bleibe bei meinem partner, weil ich mich da sicher fühle
    -aus liebe zu mir”
    kann ich nicht bestimmen, was ich fühle? wo schaue ich hin?
    habe ich nicht die wahl, ob ich auf angst schaue oder auf liebe?
    habe ich nicht zu jeder zeit die wahl, mich zu ändern?
    worauf ich meine aufmerksamkeit lenke, das wächst…
    danke
    issi

  • Hi Ralf,
    In diesem Text steckt sehr viel Wahres. Genau diese Mail
    habe ich gebraucht. Ich habe in meinem Leben, denke ich,
    viele Angst-Entscheidungen getroffen und war nie sehr glücklich damit. Vielen Dank für diese Gedanken, und auch vergangene gute Anregungen. Ich hoffe ich bin mutig genug diese Ratschläge auch in der Praxis umzusetzen.

    Grüße,
    Flo

  • Dies ist ein sehr schöner Artikel/Bericht, ich lese ihn mir täglich zwei- bis dreimal durch. Einfach wunderbar! Den muß man sich einfach zu „Herzen“ führen!
    Danke!!!!!!!
    Er bestätigt einfach nur das, was ich schon oft in meinem Leben vollzogen habe-

  • tja…
    ganz schön schwierig, die aufgelisteten Punkte “aus Angst vor …” umzudrehen in “aus Liebe zu…”.
    Eine schöne, schwierige und wichtige Übung.

    Fast noch schwieriger als zu sagen, was man WILL, statt zu sagen, was man/frau NICHT WILL :-)

    In diesem Sinne wünsche ich einen angenehmen Dienstag!

    Filia Leonis.

  • Lieber Günter,

    Du liebst Deine Partnerin, aber noch manchmal steht Dir Dein Ego im Weg und Du kannst Dich nicht so recht für das Rechte entscheiden.

    Das ist auch ein Thema von mir. Was mir hilft, ist das Gebet. Ich bitte Gott um Hilfe, wie ich mich verhalten soll. Und eigentlich spür ich es recht schnell im Herzen. Dann kommt die Prüfung: Will ich nach Seinem Willen handeln und das bedeutet oft, dass ich auf meine Partnerin eingehen und Rücksicht nehmen soll, oder will ich mich durchsetzen und auf mein Recht pochen und mein Bedürfnis erfüllen.

    Die Erfahrung lehrt mich, dass das Füreinander mich und die meine Ehe stärkt und das “Ich will” mich oft alleine und unglücklich dastehen lässt und meine Partnerin sich ungeliebt und auch unglücklich fühlt. Dann bleibt mir nichts anderes, als meine Schwäche ehrlich mir und ihr einzugestehen und mir und ihr bewußt zu machen, wie ich mich auch noch anders hätte verhalten können. Und das bringt uns schnell wieder zusammen und stärkt unser Vertrauen und unsere Liebe zueinander.

    Ich glaube und erfahre es seit längerer Zeit, das letztlich nur diese selbstlose Liebe jede Ehe und Beziehung lebendig und gesund erhält. Und wenn wir Gott, der die reine Liebe ist, bitten, uns zu führen und zu schützen, und mehr und mehr in und aus dieser Liebe zu leben, dann können wir unser Ego immer leichter überwinden und loslassen und so immer mehr freudige und innige Gemeinschaft mit unserem Parnter erleben.

    Das wünsch ich Dir und allen anderen von ganzem Herzen,

    Karl-Heinz

  • Es ist nicht zu fassen.

    Vor vier Monaten entschied ich mich, sehr spontan und aus dem Bauch heraus, von zu Hause wegzuziehen, einen neue Wohnung zu mieten, eine neue Arbeit anzunehmen. Es passte perfekt. Es war keine Frage, wie ich mich entscheide. Der Abstand zwischen meinem Mann und mir ist nötig.

    Am Samstag, ich war zu Besuch bei meinem Mann, bekommen wir beide, im selben Unternehmen, einen Job angeboten.
    Jetzt ist guter Rat teuer. Wie entscheide ich mich? Wieder alles aufgeben? Wieder neu anfangen? Zurückziehen?

    Vielleicht wird mir dieser Artikel helfen eine Entscheidung zu treffen!

    Danke!

  • Hey, natürlich kann auch ich diesem Text nur zustimmen. Jene Entscheidungen, die ich aus Angst getroffen habe, bereue ich Heute (größtenteils) und frage mich immer noch, was gewesen wäre wenn… Meine Entscheidungen aus Liebe haben zwar auch manchmal zu einer Endtäuschung geführt, waren jedoch langfristig gesehen sicher richtig, denn auch mit der Entscheidung aus Angst wäre ich nicht glücklich geworden…
    Natürlich hängt es auch davon ab, worum genau es geht… hat man die Verantwortung für mehrere Menschen oder geht es um den Lebensunterhalt wird die Sache schon komplizierter…
    Aber noch bin ich nur für mich selbst verantweortlich, werde also auch weiterhin auf mein Herz höhren
    viele liebe Grüße aus dem Süden

  • Hallo!

    Dieses Thema “Angst / Liebe” ist auch bei mir allgegenwärtig. Ich habe manchmal das Problem zu erkennen, handle ich aus Liebe zu mir (Ego) oder aus Liebe zu meiner Partnerin ? Wahrscheinlich kennt wahre Liebe keinen Unterschied zwischen dir und mir und deshalb entsteht Trennung (=Angst). Eine Entscheidung aus Angst (wenn sie überhaupt fällt)belastet einem sicherlich mehr, als eine Entscheidung aus Liebe. Mein Ego verhindert aber manchmal eine Entscheidung aus Liebe, obwohl mein Herz anders fühlt. Dann “quäle” ich mich mit den Umständen herum, ohne wirklich glücklich und zufrieden zu sein. Es ist paradox: ich liebe meine Partnerin und möchte gerne mit ihr zusammen sein, aber manche Einstellungen von uns beiden, lassen uns eher auseinander trifften, als das sie uns zusammenzuführen würden. Kann es sein, dass ich zuviel “klammere” und noch nicht in Liebe entscheide……?? Was meint ihr dazu ??

    Danke und liebe Grüße
    Günter

  • Lieber Walther,

    wenn Dir Deine Tätigkeit zuwenig zum Lebensunterhalt einträgt, dann würde ich folgende Möglichkeiten prüfen:

    – Könnte ich eventuell noch eine weitere (Teilzeit-)Arbeit annehmen, die das fehlende Einkommen sichern hilft?

    – Wäre ich notfalls auch bereit, auf die Tätigkeit zu ver-zichten, die mir Spaß macht, um eine andere zu finden, mit der ich meinen Lebensunterhalt ausreichend bestreiten kann und die mir vielleicht auch Freude bereiten kann, wenn ich sie dankbar annehme und mein Bestes gebe?

    In jedem Fall würde ich Gott bitten, mir den rechten Weg zu zeigen und vertrauen, dass Er mich in ein tieferes Vertrauen zu Ihm führen möchte, gerade wegen dieser schwierigen Lebenslage.

    Alle Gute für Dich und Gottes Segen,

    Karl-Heinz

  • ..aus Liebe zu Kindern habe ich eine Tätigkeit die Spass macht
    zum Lebensunterhalt reicht es aber nicht.
    Wie sieht hier eine positive Lösung ausß
    Was meint Ihr dazu?

    • Susanne schreibt am 19. Januar 2016

      Hallo Walther,

      es geht nur um Deine Liebe zu Dir selbst. Bringt Dir Arbeit mit Kindern Kraft, Freude und Energie? Dann wirst Du sicher auch eine Lösung für Deinen Lebensunterhalt finden – vielleicht neben Deiner Tätigkeit mit Kindern.

  • Lieber Ralf Senftleben

    Danke für Ihren guten Beitrag.
    Vor 12 Jahren, damals 42-jährig, war ich nach vielen von Angst geprägten Entscheidungen am Rande eines Suizids.
    Durch einen Zufall las ich dann in der Bibel das Johannes-Evangelium. Dann erlebte ich durch den Glauben an Jesus Christus, sein Erlösungswerk und seine Auferstehung eine totale Lebenswende. Ich fand zur LIEBE, zu GOTT.
    Ich durfte persönlich erleben was in der Bibel steht: “Angst ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Angst.” (1. Joh. 4:18)
    Durch das Studium der Bibel wuchs mein Glaube zu einem Wissen, dass das Königreich Gottes sich auf dieser Erde bildet und das es beginnt, indem ich es in mir erlebe.
    Heute bin ich der wirklich der glücklichste Mann auf Erden, und das auch oder gerade wenn die Umstände manchmal sehr schwierig sind.
    Obwohl ich in keiner Kirche oder Organisation Mitglied bin, treffe ich in der Schweiz, Deutschland und von Florida bis Alaska immer wieder Leute, die ähnliche Erfahrungen machen.

    Ich wünsche mir so sehr, dass der Geist Gottes noch viele auf diesen Weg, in diese Wahrheit und in dieses Leben leitet.

    Thomas Bischof

  • Lieber Ralf Senftleben,

    vielen Dank für diesen Newsletter. Ich stehe gerade vor einer wichtigen beruflichen Entscheidung und Ihre Anregungen haben mir geholfen, einige Dinge mal aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten. Herzlichen Dank dafür.

  • Ich habe gestern gleich mehrere wichtige Entscheidungen getroffen und so kam der Newsletter grade passend, um sie zu überprüfen. Ich habe festgestellt, dass ich sie ausnahmslos aus Liebe (zu mir selber) getroffen habe und bin nun noch froher damit als vorher.
    Danke!

  • Claudia Hemmerling schreibt am 14. September 2008 Antworten

    Hallo,

    wenn wir Entscheidungen aus Liebe treffen sind wir davon begeistert und motiviert. Es fällt uns also nicht schwer einen anderen unbekannten neuen Weg zu gehen. Davor haben wir auch keine Angst. Ängste die uns sagen könnten, was ist wenn das schief geht, was ist dann? Wir gehen diesen Weg der Begeisterung und Motivation weil wir davon überzeugt sind dass wir das schaffen.
    Was ist nun aber mit Entscheidungen welche wir aus Angst treffen? Die Frage ist doch eigentlich die, muss ich überhaupt in meinem Leben Angst haben? Vor was habe ich Angst. Die meisten Menschen haben doch schon Angst vor der Angst. Sie machen sich das Leben schwer und entwickeln Ängste vor irgendwelchen Krankheiten, Trennungen, Jobverlust uvm. wenn dies alles noch gar nicht eingetroffen ist. Wenn es dann letzendlich irgendwann einmal eintrifft, brauch ich auch keine Angst haben, weil es ja schon passiert ist. Dann sind es wieder die Entscheidungen aus Liebe die uns weiter bringen.

    LG Claudia

  • Hallo,
    Letztes Jahr fühlte mich auf meinem Arbeitsplatz nicht mehr voll. Ich musste wichtige Entscheidungen treffen, trug große Verantwortung jedenfalls es ging mir dabei nicht gut. Ich fühle mich ziemlich allein gelassen. Ich wolle meine Situation ändern aber ich hatte große Angst von etwas Neues. Ich war total verzweifelt. Mein Angst hat mich im Griff gehabt ich wurde Krank. Der Angst von Zukunft war schlimm. Ich habe meine letzte Kräfte zusammen gesammelt und habe mich meinem Angst gegenüber gestellt und ein Kampf angesagt. Der Kampf war sehr anstrengend es hatte mich sehr viel Mut und Kraft gekostet, aber ich habe mein Angst besiegt. Ich habe neue Job, ich genieße jeden Tag und acht sehr dass mich mein Angst nicht wieder unter sein Macht bekommt. Ich habe meine Lebensansicht sehr geändert. Ich bin viel gelassener und entspannter.

    gruß an alle

  • ist es nicht eigentlich egal,warum ich mich in einer situation so und nicht anders entscheide?
    für mich ist nur wichtig:wenn ich mich FÜR etwas entschieden habe,dann habe ich mich ganz bewußt GEGEN etwas anderes entschieden.
    mit dieser entscheidung muß ich leben und auch mit den konsequenzen dieser entscheidung.
    dabei ist es egal,ob ich die entscheidung aus liebe oder angst getroffen habe.

    ich wünsche euch allen noch einen schönen restsonntag
    gruß lilifee

  • Lieber Ralf Senftleben!

    Eine wunderbare Anregung, die Thematik aus dem Blickwinkel der zugrunde liegenden Motivation zu betrachten – .
    Aus wahrscheinlich einem großen Beutel voller Gründe war es mir immer wichtiger, von meinem Partner geliebt zu werden, als dass ich mir Rechenschaft darüber abgelebt habe, ob ich denn meinen Partner liebe. Geliebt zu werden gab mir ein (Pseudo-) Gefühl von Sicherheit, Beschützt-sein und ließ mir die Möglichkeit, die Nähe zu bestimmen. Frust und Vereinsamung innerhalb der Beziehung waren oftmals die Folge. Irgendwann habe ich mir das glasklar vor Augen geführt und meine Angst vor dem Loslassen überwunden. Heute lebe ich zwar noch allein, fühle mich aber immer weniger einsam. Ich werde mir vor dem “nächsten Mal” in aller Deutlichkeit die Frage stellen: “Was willst du..” , und – “..liebst du diesen Menschen?”

    Danke für diesen Artikel.
    Allen einen erfüllten Sonntag..
    movie

  • Der Text hat mich so berührt wie mich die Texte alle berühren und zum nachdenken anregen!Witzig finde ich auch das ich schon oft in einer Situation gesteckt bin oder mich mit Gedanken getragen habe, was dann genau auch Thema hier war!Deshalb erstmal Kompliment.Du trifft immer voll ins schwarze!
    So jetzt mein Kommentar. Ich hatte mich lang aus Angst für eine Beziehung entschieden: Wegen allein sein und der Wohnsituation(Wir haben zusammen gewohnt):Irgendwann war ich so unglücklich das ich nicht mehr weiter wusste und ich musste mir eingestehen das einfach nichts mehr da ist was die Beziehung von meiner Seite aus noch zusammen hält außer meinen Ängsten! Als ich dieses Eingeständnis machte whabe ich mich aus Liebe gegen die Beziehung entschieden und für die Freiheit! Und heute(nach drei Monaten)muss ich sagen im Gesamten habe ich es nicht bereut! Nur zurzeitig kam die Phase der Einsamkeit, was vielleicht auch sehr wichtig war! So bin ich jetzt ein glücklicher Singlemensch! Manchmal ist es gut sich seine Ängsten und Gefühlen zu stellen um neue Ufer und ein glücklicheres Leben zu haben.

  • Oder anders ausgedrückt: Folge IMMER deinem Herzen….

  • “Überlegen Sie doch einmal, wo Sie in Ihrem Leben sich eher aus Liebe und wo aus Angst für etwas entschieden haben.”

    Meist bedingt sich das gegenseitig, wenn ich mich aus “Angst vor etwas” dagegen entschieden habe, dann kann ich den alternativen Weg trotzdem “mit Liebe” gehen, das ist (meiner Meinung nach) ausschließlich eine Frage der Einstellung.

  • Ich sage Ihnen dazu etwas aus meiner aktuellen Lebenssituation:

    Ich entscheide mich für AB. Weil ich:
    sowohl A – Angst vor dem Alleinsein habe und B – es außerdem der Partner ist, mit dem ich mein Leben verbringen möchte. Soweit ich das im Moment zu entscheiden imstande bin.

    Leider ist es nicht an mir, eine Wahl zu treffen und er hat sich gegen mich/uns entschieden. Genau deshalb weiß ich inzwischen, wo meine Wahl liegen würde, hätte ich es in der Hand.

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