Vergeudest du vielleicht gerade dein Leben?

Vergeudetes Leben
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„Vergeudest du vielleicht gerade dein Leben?“

Wow. Es ist hart, sich so eine Frage zu stellen.

Das braucht Mut. 

Aber wenn du in diesen Artikel reingeklickt hast, dann scheinst du den ja zu haben.

Die meisten würden sich niemals fragen, ob sie ihr Leben vergeuden. Bei anderen können wir es sehen. Aber bei uns selbst? Eher nicht.

Aber wenn ich wirklich zu dieser unangenehmen Schlussfolgerung kommen würde, dann wäre das ja wohl ziemlich schmerzhaft. Das würde doch weh tun.

Auf der anderen Seite ist Schmerz oft notwendig, bevor ich etwas ändern kann.

Als unbequemes Sprungbrett für die nächste, bessere Phase meines Lebens.

Du musst dich trauen, die richtigen Fragen zu stellen

Notwendige Veränderung braucht meistens Schmerz als Auslöser.

Wenn du das verstanden hast, traust du dich auch, dir die harten Fragen zu stellen.

Es macht keinen Spaß. Du zitterst vielleicht dabei. Aber du tust es, weil dir dein Leben wichtig ist.

Zum Bespiel die Frage, ob deine Partnerschaft dir noch etwas gibt. Oder ob du nur aus Trägheit bleibst. Oder aus Angst vor materiellem Verlust. Oder aus Angst vor der Einsamkeit.

Oder die harte Frage, ob du für den Rest deines Arbeitslebens diesen unbefriedigenden Job machen willst, wo du doch Ideen und Träume hast, die darauf warten, verwirklicht zu werden.

Oder ob es wirklich für dich o. k. ist, dass deine 30 kg Übergewicht dich sehr wahrscheinlich 10–20 Jahre deines Lebens kosten. Von der Vitalität und Lebendigkeit reden wir erst gar nicht.

Aber du traust dich zum Glück. Du traust dich, solche Fragen zu stellen. Sonst würdest du diesen Artikel ja nicht lesen.

Die meisten Menschen schirmen sich selbst vom Glück ab

Die meisten Menschen stellen sich solche hässlichen Fragen nicht. Verdrängung halt. Das passiert unbewusst. Weil wir die Antworten nicht hören wollen.

Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich?

Das herauszufinden ist schwer. Aber machbar. Und wenn du es herausgefunden hast, wirst du den Unterschied merken. Jeden Tag.

Finde Dinge über dich heraus, die du nicht geahnt hast: Mit dem Selbstlernprogramm: Finde deinen Kompass.

Weil wir sonst etwas ändern müssten. Weil wir die Traurigkeit oder sogar die Hässlichkeit der Situation ganz genau anschauen müssten.

Aber die meisten wollen das nicht. Weil wir uns ja auch meistens ganz gut eingerichtet haben. Wir finden Trost in unseren Routinen, unserem Alltag und unserem Unterhaltungsprogramm: Fernsehen, Netflix und die Kreuzworträtsel.

Alles, damit es keine Stille und keine Leerzeiten in unserem Leben gibt. Denn dann würde vielleicht eine unangenehme Frage in meinem Bewusstsein hochkommen.

Ist das zu negativ?

Ja, ich weiß, das klingt jetzt ein bisschen bitter und negativ. Aber schau dich um. Das ist leider die Realität bei vielen Menschen. 

Und ich finde es wichtig, dass du diese Gefahr kennst. Damit du nicht von deiner Verdrängung verschluckt wirst.

Denn wenn du dich nicht traust, dir die schwierigen Fragen zu stellen, dann wirst du dein Leben wahrscheinlich vergeuden.

Weil du dich mit viel zu wenig zufriedengibst. Weil du in hässlichen Situationen drinbleibst. Aus Angst oder aus Bequemlichkeit.

Und das, wo doch so viele Möglichkeiten auf dich warten. Möglichkeiten, die du noch nicht nutzt.

Hey, das ist ganz schön anmaßend …

Ich weiß, es ist irgendwie nicht ganz korrekt zu sagen:

„Hey, du vergeudest dein Leben.“

Denn da schwingt ein krasses Werturteil mit. Das ist unglaublich anmaßend.

Nur weil demjenigen vielleicht andere Dinge wichtig sind.

Weil es für ihn  o. k. ist, seine Nachmittage mit Kreuzworträtseln und RTL2 zu verbringen. 

Oder weil es für sie  o. k. ist, sich das Gehirn wegzukiffen. 

Oder weil es für ihn eben wichtiger ist, überhaupt jemanden zu haben.

Das geht mich doch nichts an. Es ist ja nicht mein Leben, also sollte ich mich da raushalten. Das stimmt.

Tut mir leid, aber so ist es nun mal …

Aber es regt mich trotzdem auf, was soll ich machen. 

Weil ich das Leben so unglaublich kostbar finde.

Wir alle haben nur dieses eine Leben. Wir alle haben nur eine begrenzte Zeit auf dieser Welt. 

Unsere Zeit verrinnt.

Ticktack, ticktack.

Jede Sekunde ist kostbar und will genutzt werden.

Und ja: Ich weiß auch nicht, was der Sinn des Lebens ist.

Aber ich habe eine starke Vermutung, dass es nicht darum geht, seinen Alltag möglichst schmerzfrei hinzubekommen, um sich dann abends noch 2 Folgen seiner Lieblingsserie reinzuziehen.

Wie viel Lebendigkeit gibt es in deinem Leben?

Das bewusste Leben an sich ist für mich sehr kostbar. Und es gibt eine Qualität, die diese Kostbarkeit zum Ausdruck bringt.

Das ist die Lebendigkeit.

Lebendigkeit bedeutet, dass etwas atmet, dass etwas sich entwickelt und wächst, dass sich etwas warm anfühlt, dass dieses Etwas Dinge aus der Welt nimmt und Dinge zurückgibt. 

So wie ein Baum Nährstoffe, Sonnenlicht und Wasser nimmt und Sauerstoff zurückgibt. 

Das ist Lebendigkeit.

Das Gegenteil von Lebendigkeit ist der Verfall, die Zerstörung, das Destruktive.

Und in dem Augenblick, wo mein Leben aufhört, sich weiterzuentwickeln, wo es die Lebendigkeit verliert, da fängt es an zu sterben.

Was bei manchen Menschen mit 20 Jahren passiert, obwohl sie noch 60 Jahre weiterleben. Und bei anderen erst mit 95 am Tag ihres Todes.

Das ist Lebendigkeit

Lebendigkeit. Das ist es, wo mein Herz anfängt zu bummern. 

Wenn ich lebendige Menschen sehe. 

Menschen, die ein lebendiges Leben führen.

Menschen, die etwas Neues lernen.

Menschen, die ein neues Land neugierig bereisen und alles erkunden und wissen wollen.

Menschen, die ihren Garten bewirtschaften und sich über die Blumen und die Kartoffeln freuen.

Menschen, die ihren Kindern etwas beibringen und etwas weitergeben.

Menschen, die sich durch ihre Kunst ausdrücken.

Menschen, die andere mit ihren Youtube-Videos unterhalten.

Menschen, die Tische und Stühle bauen, weil sie es lieben, mit ihren Händen etwas zu schaffen.

Menschen, die anderen helfen, weil sie es wichtig finden.

Menschen, die gemeinsam tanzen und feiern.

Menschen, die sich öffnen und tiefe Gespräche von Herz zu Herz führen.

Überall da, wo Wärme, Wachstum und Austausch ist, da ist auch die Lebendigkeit.

Und überall, wo Lebendigkeit ist, da wird das Leben nicht verschwendet. Da wird Leben aus dem Vollen gelebt.

Zurück zur Ausgangsfrage

Kommen wir also zurück zur Ausgangsfrage:

„Vergeudest du vielleicht gerade dein Leben?“

Oder lass mich die Frage noch einmal anders stellen:

„In welchen Bereichen deines Lebens spürst du Lebendigkeit?“

Wie sieht es in deiner Partnerschaft aus? Lebendig, Winterschlaf oder eigentlich schon beerdigt?

Wie steht es mit dem Verhältnis zu deinen Kindern und deiner weiteren Familie? Wie viel Lebendigkeit gibt es dort?

Und dein Beruf? Spürst du da Lebendigkeit? Kannst du da wachsen und dich entwickeln? Gibt es da Wärme und Geben und Nehmen?

Ist dein Wohnort warm, im Wachsen und voller Miteinander?

Hast du einen lebendigen Freundeskreis?

Oder lebendige Hobbys?

Hast du Ziele und Träume, die dich nachts auf eine gute Art wach halten?

Ja, das sind harte Fragen. Wenn du sie stellst und deine Tränen kullern, bist du in der richtigen Richtung unterwegs.

Ab und zu müssen wir uns selbst solche Fragen stellen. 

Denn diese Fragen helfen dir, dein Sein wieder zum Leben zu erwecken.

Denn das ist das Gute. Selbst wenn ein Lebensbereich schon im Sterben lag, kann er wieder geheilt werden. Indem du neue Kraft und Lebendigkeit in den Bereich bringst.

Was deine Aufgabe ist. Jemand anderes wird es nicht tun. Du musst deine Kraft und deinen Mut zusammennehmen und dich kümmern. Du.

Mache die Lebendigkeit zu deinem wichtigsten Lebensprinzip

Ja, es gibt für mich einen ganz sicheren Trick, das eigene Leben nicht zu vergeuden. 

Indem du die Lebendigkeit zum Lebensprinzip erhebst.

Indem du dafür sorgst, dass die Dinge bei dir wachsen und gedeihen. Indem du für Wärme sorgst und für ein ausgewogenes Geben und Nehmen. 

Indem du dich weiterentwickelst. Und nie aufhörst, neugierig zu sein.

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Kommentare

  • Es gibt viele Menschen in Krisen, depressive Menschen usw. Wie fängst Du die auf, wenn sie nach dieser Frage und dem folgenden Artikel erneut in eine Krise kommen und am Sonntag alleine damit sind? Hier fehlen mir Sensibilität und Verantwortungsbewusstsein! Solche “Klöpse” muss man verantworten können! Nicht jeder ist stark. Im Gegenteil gerade hier sucht der Leser doch Input.

    Oder sollte das etwa eine brachiale Werbestrategie sein?

    Wer weiß, Menschen verändern sich. Oder ich habe mich in Dir getäuscht.

    Ist auch egal, jedenfalls werde ich hiermit das Newsletter nicht mehr uneingeschränkt weiterempfehlen. Eine Weisheit aus der Psychologie besagt, dass der Empfänger einer Nachricht deren Wertigkeit bestimmt (unbewusst!). Diese Frage öffnet die Tür zu Negativem für Menschen, die ohnehin leiden.

    Ich werde nicht darüber streiten. Das ist meine Meinung.

  • Hallo zusammen! Das kann ich voll unterschreiben. Ich war über 10 Jahre in einer toten Beziehung. Meine Arbeitstage waren 12-14 Stunden lang, weil ich nicht nach Hause wollte. Die Freizeit war auch mit Terminen und Verabredungen vollgestopft. Wie erwähnt hat es mehr als 10 Jahre gedauert bis mir das bewusst wurde. Ich habe meinem damaligen Partner genau erklärt was ich fühle und wir haben uns getrennt.
    Seither genieße ich es Zeit für mich zu haben, nach 8 Stunden von der Arbeit nach Hause zu gehen. In meiner jetzigen Beziehung (die auch schon 9 Jahre sehr glücklich verläuft) genießen wir die Zweisamkeit, verbringen aber auch viel Zeit mit der Familie und Freunden. Jetzt fühle ich mich sehr lebendig!

  • Das kann ich voll unterschreiben. Ich war über 10 Jahre in einer toten Beziehung. Meine Arbeitstage waren 12-14 Stunden lang, weil ich nicht nach Hause wollte. Die Freizeit war auch mit Terminen und Verabredungen vollgestopft. Wie erwähnt hat es mehr als 10 Jahre gedauert bis mir das bewusst wurde. Ich habe meinem damaligen Partner genau erklärt was ich fühle und wir haben uns getrennt.
    Seither genieße ich es Zeit für mich zu haben, nach 8 Stunden von der Arbeit nach Hause zu gehen. In meiner jetzigen Beziehung (die auch schon 9 Jahre sehr glücklich verläuft) genießen wir die Zweisamkeit, verbringen aber auch viel Zeit mit der Familie und Freunden. Jetzt fühle ich mich sehr lebendig!

  • Jürgen Rathje-Unternberatung Personalentwicklung Antworten

    Ich kann jedem empfehlen, sich ein kreatives Milieu im Tanz- und Theaterbereich zu suchen.
    Da habe ich nie Stress, mit “Bankertypen” immer. Insbesondere das freie Tanzen, also Modern Dance,
    Contemporary Dance ist prädestiniert für Körpererfahrungen, insbesondere weil die technischen Voraussetzungen nicht so hoch sind wie bei Jazz Dance oder Ballett. Es fehlt mir etwas in den Ferien
    nach etwa 2 Wochen, ich kann es jedoch durch Joggen nicht ausgleichen. Bewegung zu Musik und (anspruchsvolles) Training bringen mich in den FLOW, dieser geht mehr an die Seele als ein “Runners High”,
    Lebendigkeit eben.

  • Hallo Allerseits,
    ja ich stelle mir diese Fragen schon sehr lange. Das hat einerseits dazu geführt, dass ich jegliche Ruhephasen als “nicht wertvoll” eingeschätzt habe und mich dafür verurteilte, wenn ich an einem Tag mal “nichts” Wichtiges, Wertvolles oder Bereicherndes getan habe. In meinem Leben hat sich seit einigen Jahren sehr viel verändert, auch weil ich jede Woche diesen Newsletter lese und schon einige Kurse mitgemacht habe. Ich verteufel mich jetzt nicht mehr für “unnütze” Zeiten in meinem Leben.
    Und nun schleicht sich bei mir schon länger ein komisches Gefühl in Bezug auf zeitzuleben ein.
    Ich trau mich hier mal eine ganz harte Frage an Ralf zu stellen:
    Warum hast Du diese Frage an Deine (treue) Leserschaft gestellt?
    Damit sie ein schlechtes Gewissen bekommen und noch einen Kurs buchen?
    Ich werde hier zwar nicht mit allerlei Werbung vollgeballert, aber die Eigenwerbung nervt mich schon etwas. Zu oft bekomme ich Mails mit : aber jetzt noch schnell diesen Kurs buchen usw. Hier im Artikel muss ich oft durch Eure Werbung weiterscrollen um den Artikel zu lesen.
    Ich gönne Euch von zeitzuleben Euren Erfolg wirklich, habe ich doch selbst davon profitiert! Aber ich frage mich:
    muss es immer mehr, schneller, höher, weiter, besser, lukrativer, superer usw. gehen?
    Ich habe 10 Jahre lang eine kleine WerbeFirma gehabt, dann wurde mir klar, ich habe viel erreicht, viele Menschen glücklich gemacht und eine Steigerung wäre nur mit mehr Anstrengung und sehr hohem Aufwand möglich gewesen. Dann habe ich für mich gesagt, ok, hab Tolles geschafft, jetzt mach ich was anderes. Und dann habe ich meine kleine Firma geschlossen, obwohl meine Stammkunden sehr traurig waren. Ich habe es für mich getan. Und seither wachse ich in meiner Persönlichkeit und verdiene nicht mehr so viel Geld. Aber ich bin glücklich mit dem was ich (vorallem ehrenamtlich) leiste. Und ich bin mit mir eins, ich liebe mich und akzeptiere, dass ich auch manchmal nur faul in der Sonne liege. Wenn ich denke dass ich noch weiter wachsen will, dann suche ich mir selbstständig die Impulse dazu, beispielsweise bei zeitzuleben ;)
    Einen schönen Sonntag noch und liebe Grüße

    • Marianne

      Hallo Idolka,
      Wow! Danke für Ihren Beitrag.
      LG,
      Marianne

  • Das Eine schließt das Andere nicht aus

    Hallo Namensvetter, gerne lese ich deinen Newsletter und eure Beiträge, wie auch diesen. Meistens habt ihr recht mit dem, was ihr schreibt und denkt. Mal sinniere ich darüber, mal nicht.
    Bei diesem Thema bin ich nicht ganz eurer Meinung, weil einfach zu krass die eine und die andere Richtung dargestellt werden, so als gebe es gar keinen Mittelweg.

    “Menschen, die ein lebendiges Leben führen. Menschen, die etwas Neues lernen.
    Menschen, die ein neues Land neugierig bereisen und alles erkunden und wissen wollen.” usw., ich zitiere dies aus deinem Artikel. Die Anmerkungen haben kurz dazu geführt, dass ich mich nicht mehr so recht auf die Finale Staffel von G.O.T. freuen konnte. Das könnte von meiner Frau kommen, die notorisch seit 30 Jahren behauptet, dass sie keinen Fernseher benötigt. Wenn sie dann aber zwischen den Lesephasen ihrer Bücher ins Wohnzimmer schneit, einen Blick auf die Glotze erhascht, dann erscheint sie plötzlich öfter, bis sie neben mir sitzt … und dann darf ich auf einmal nichts mehr sagen, weil es sie soooooo fesselt. :-)
    Glaube mir, unser Leben ist schön! Sehr schön sogar! Wir haben alles, was wir brauchen, sogar mehr davon als notwendig. Wir ernähren uns ausschließlich ökologisch und fair, wir lieben uns, wir schätzen und achten die Natur, wir reisen so was von gerne und beschäftigen uns mit den Kulturen anderer Länder …etc. Und jeden Tag, na gut bis auf Samstag und Sonntag, da helfen wir anderen Menschen aus Berufung (und ein bisschen Geld bekommen wir dafür auch).
    Wo aber lerne ich eine neue Sprache, wenn nicht mit einer App am Smartphone? Wo erfahre ich, an welchen Ecken es in einem Land besonders schön ist ohne einen Reisebericht im Fernsehen? Auch das ließe sich unendlich fortsetzen. Ich könnte noch nicht einmal deinen Newsletter lesen, wenn ich nicht vor dem PC “hocken” würde.

    Darum meine ich “das Eine schließt das Andere nicht aus”. Denkt nicht immer gleich an das völlig Extreme.

    Und so freue ich mich auf die 8. Staffel von G.O.T., wenn alle Episoden gelaufen sind, dann schaue ich sie mir nacheinander an, an einem einzigen Tag! Und freue mich darauf und werde es genießen. Um das “Fantasy-Kind” in mir zu stillen oder meine “Wikinger-Herkunft” aus dem hohen Norden (vermutet meine Frau, die es nicht versteht), ich weiß es nicht. Aber auch das gehört zu meinem wundervollen Leben dazu … und meine Frau schicke ich derweil zu Mutter Meera oder einem ganztägigen Yoga-Kurs. LOL!!

    Danke für deine tolle Seite! Macht weiter so!

    Herzliche Grüße
    Ralf

    • Michaela

      Danke Ralfs, für diese interessante Kontroverse.
      Auch ich fand den Artikel ein wenig auf die eine Seite rutschend, obwohl es genau den Punkt trifft, dass man sich mal diese schmerzenden Fragen stellen sollte.
      Wenn ich die Darstellung so lese, klingt das für mich genau nach dem Druck und Aktivitätsstress, den wir uns in unserer heutigen Zeit so oft machen. Die Suche nach Selbstoptimierung und nach Perfektionierung des eigenen Lebens… Und vor lauter hinter-den-eigenen-Ziele-herhecheln erlaubt man sich gar nicht mehr, auch Zeit “tot zu schlagen”. Sobald Zeit nicht “optimal” genutzt wird, beschleicht einen ein schlechtes Gewissen (“vergeudete Lebenszeit”) und man stürzt sich in die nächste Aktivität. Ist es nicht genau das, was uns auch ausbrennen kann?
      Daher sehe ich auch Ralfs (2) Einwände als gerechtfertigt. Ich glaube, dass es wie immer der goldene Mittelweg ist, der uns weiter bringt. Gepaart mit der Achtsamkeit darüber, ob wir die richtige Ausgewogenheit aus Nichtstun und Lebendigkeit haben. Und hier helfen sicher auch wieder dir reflektierenden Fragen des Artikels.

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

Mehr über uns und unsere Philosophie gibt es hier